Klara von Nassenstein:
Tradition und Moderne
"Klara von Nassenstein" haben wir unsere Serie von Bad- und
Duscharmaturen genannt. Diese Armaturen gibt es auf der ganzen Welt
nur exklusiv bei uns.
Mit diesen Armaturen haben wir unserer Großmutter Klara von
Nassenstein ein Denkmal gesetzt. Großmutter hatte das Geschäft
gegründet und aufgebaut. Weil wir unsere Großmutter geschätzt und
geliebt haben, achten wir darauf, dass wirklich nur erstklassige,
schöne und feine Technik ihren Namen trägt.
Im Umkehrschluss können Sie sicher sein, unter dem Namen "Klara von
Nassenstein" eben auch nur erstklassige, schöne und feine Technik
erwerben können. Das sind wir unserer lieben Großmutter schuldig.
Klara von Nassenstein heute
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Klara von Nassenstein (im Hintergrund) mit Ihrem Enkel, Pätrick Triebel |
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Inhaber Pätrick Triebel heute
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Heute leite ich, Pätrick Triebel, das Unternehmen, das meine Großmutter gegründet hatte. Für die Qualität unserer Produkte und unserer Arbeit steht nicht nur der Name "Klara von Nassenstein". Dafür stehe auch ich persönlich mit meinem guten Namen.
Heute geht es uns wieder gut und manchmal versetzt es mir einen Stich, dass sie diese besseren Zeiten nicht mehr mit erleben kann, - besonders wenn ich heute in der ländlichen Gegend im Bergischen Land unterwegs bin, wo ich bei meiner Großmutter aufgewachsen bin.
Doch es macht mich stolz, als Nachkomme den Namen und die Geschichte der Nassensteins nunmehr in Düsseldorf weiterführen zu dürfen.
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Geschichte "Klara von Nassenstein",
von Pätrick Triebel
Eine große Dame wie aus einem Film, eine Gräfin: in manchen Momenten sehe ich meine Großmutter, bei der ich aufgewachsen bin, heute noch vor mir.
Wenn sie die alten Geschichten erzählte, träumte ich mich in eine vergangene Welt. Im alten Haus, das mir mit seinen Stallungen und Nebengebäuden wie ein Schloß erschien, wurde die große Familie wieder lebendig. Großmutter, die am 20.09.1914 geboren wurde, hatte zwei Schwestern und drei Brüder.
In der Wassermühle und auf dem Gut im Bergischen Land, das ihr vermacht worden ist, arbeiteten in meinen Träumen wieder geschäftige Landwirte und Handwerker.
Doch diese Welt der alten Nassensteins ist in den Wirren des Krieges untergegangen und lebt nur in der Erinnerung weiter.
Der älteste bekannte Vorfahr der Nassensteins ist Philipp IV. von Bolanden. 1255 teillten die Nassensteiner, die Falkensteiner, die von Bergs und weitere dutzend adelige Familien den Großteil seines Erbes.
Überliefert ist, dass die Familie von Nassenstein (benannt nach dem kleinen Ort Nassenstein in der Nähe von Solingen, bei Schloss Burg) seit 1342 in der Umgebung von Solingen, Wipperfürth, Hückeswagen, Meinerzhagen, Radevormwald bis hin nach Wuppertal ansässig war. Über das heutige Gebiet von NRW hinaus hat die Familie bis 1387 auch in den Taunus gesiedelt.
Sie erbauten u.a. die Burg Neufalkenstein bei Königstein im Taunus, 1435 die Wassermühle, das Gut und die damit verbunden Häuser und Stallungen aus Großmutters Erzählungen.
Großmutter erzählte mir auch von ihrem Vater, Johan Augustin von Nassenstein. Er war wie seine Vorväter seit dem späten Mittelalter Gutsherr und führte den bachtlichen Titel "Freiherr von Nassenstein und Nachkomme vom Grafen vom Nassenstein, Herzog zu Nassenstein, Herzog und Landgraf zu Berg und Graf von Falkenstein".
Durch die Wassermühle lebte in unserer Familie stets eine Handwerkstradition. In den schweren Zeiten nach dem Krieg tauschte Großmuter Kohle, um alle satt zu bekommen und die Handwerker in unsere Familie boten Dienstleistungen und Reparaturen für Brot und Butter an.
Großmutter, die unerschütterlich an eine bessere Zukunft glaubte, sagte immer: "Junge, das wird irgendwann alles wieder kommen, die guten alten Zeiten sind noch nicht vorbei."
Pätrick Triebel
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